Nussbaum

Baum Erscheinungsbild echte Walnuss, Nussbaum, (Juglans regia)

Der Nussbaum, genauer gesagt die Walnuss (Juglans regia), gehört in die Familie der Walnusgewächse (Juglandaceae) und hat 21 verwandte Arten. Der Baum wurde im Zuge der römischen “Welteroberung” nördlich der Alpen verbreitet. Damals wie heute werden die großen Nuss-Früchte sehr geschätzt.

Der Baum erreicht eine Höhe von 25 Metern und ein Alter von 400 Jahren. Meist ist er in Gärten oder im ländlichen Raum an zu treffen.

Das Nussbaumholz hat ein Gewicht von 680 kg pro Kubikmeter. Der europäische Nussbaum hat eine interessante und sehr lebendige Maserung. Dunkle Brauntöne werden von helleren Streifen durchzogen. Das Splintholz am Rande des Stammes geht in ein Hellbraun über. Ein Hellbraun, was an die Farbe eines Milchkaffes erinnert. Ein Milchkaffe mit viel Milch.

Das Nussbaumholz ist ein edles Holz, was sich sehr gut zu feinen Möbeln verarbeiten lässt.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Lärche

Die Europäische Lärche (Larix decidua) wird in die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) eingeordnet und hat 11 verwandte Arten. Sie kommt ursprünglich nur in den Alpen vor und wächst weit oben, bis an die Baumgrenze heran. Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der im Winter seine Blätter abwirft.

Das Lärchenholz hat ein Gewicht von 550 kg pro Kubikmeter. Es hat einen rot-braunen Kern- und einen gelblichen Splintbereich. Das Holz eignet sich gut für Innen und Außen. Es werden nicht nur feine Möbel, sondern auch Fenster, Türen und Gartenmöbel aus diesem Holz gefertigt.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Kirsche

Die Kirsche, im speziellen die Vogel-Kirsche bzw. die Süßkirsche (prunus avium), gehört in die Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und hat eine Anzahl von 430 verwandter Arten.

Der Baum erreicht ein Höchstalter von 80 Jahren und eine Höhe von 18 Metern. In unseren Gärten stehen oft kultivierte Süß-Kirschen. Ihre Blüten sind meist selbstunfruchtbar. Sie brauchen eine andere Sorte als Pollenspender und die Insekten zur Pollenübertragung. Dann reifen auch im Juni die schmackhaften Früchte.

Das Kirschbaumholz hat ein Gewicht von 590 kg pro Kubikmeter. Es hat einen warmen rötlich-braunen Farbton und eine lebendige Maserung. Das Holz kann wunderbar zu feinen Möbeln verarbeitet werden.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Kiefer

Kiefer, Wald-Kiefer (Pinus sylvestris), Detail grüner Zapfen, brauner Zapfen und Nadeln

Die Kiefer wurde in den letzten Jahrhunderten zusammen mit der Fichte sehr viel auf unseren forstlich genutzen Flächen angepflanzt. An dieser Stelle soll es vor allem um die Waldkiefer (pinus sylvestris) gehen. Die Waldkiefer, auch Föhre oder Forche genannt gehört in die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie hat eine Anzahl von über 100 verwandter Arten.

Die Waldkiefer kann eine Höhe von 45 Meter und ein Alter von 600 Jahren erreichen. Die Kiefer ist tolerant, was das Klima und den Boden betrifft, besetzt jedoch meist ärmere, sandige Böden.

Das Kiefernholz ist ein wichtiger Baustoff. Es hat ein Gewicht von 510 kg pro Kubigmeter.

Im feinen Möbelbau werden die schönsten Kiefernhölzer verarbeitet und die Bretter werden so breit wie möglich in ihrer Größe belassen. Das Kiefernholz hat im Vergleich zum Fichtenholz einen dunkel braunen Kernbereich. Das Splintholz setzt sich dagegen deutlich heller ab.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Hainbuche

Blüte und Frucht Hainbuche, Weißbuche, Hagebuche carpinus betulus

Die Weißbuche wird auch Hainbuche oder Hagebuche genannt. Botanisch ist sie nicht in die Familie der Rot-Buchen eingeordnet, sondern in die der Birkengewächse (Betulaceae, wie auch die Erle). Sie hat 35 verwandte Arten.

Die Hainbuche erreicht eine Höhe von 28 Metern und ein Höchstalter von 150 Jahren. Sie wächst an Waldrändern und in Auwäldern. Gerne auch in Gemeinschaft mit Eichen.

Das Holz hat ein Gewicht von 770 kg pro Kubikmeter. Es ist weißlich und sehr hart. Früher wurde es zum Bau von Webstühlen, Rädern, Zahnrädern, Mostpressen und Kanonenlafetten und anderen Werkzeugen verwendet.

Natürlich eignet es sich auch hervorragend zum Bau von Möbeln. Im Instrumentenbau werden ua. die kleinen Hämmer im Klavier aus Hainbuche gebaut.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Fichte

Zweig mit Nadeln der gewöhnlichen Fichte (Picea abies) mit Spinnennetz und Tautropfen

Die gewöhnliche Fichte (Picea abies) wird zuweilen auch Rottanne genannt. Sie gehört in die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und hat ca. 40 verwandte Arten.

Sie erreicht eine Höhe von 60 Metern und ein sagenhaftes Alter von 1100 Jahren. Interessant ist auch die Veränderung ihrer Wuchsform. In der Tiefebene wächst sie freistehend unten sehr breit und im Hochgebirge ist die Wuchsform eines frei stehenden Baumes sehr schlank, auch im unteren Bereich.

Das Holz der Fichte hat ein Gewicht von 450 kg pro Kubikmeter. Es ist derzeit unser meist genuztes Bauholz.

Im feinen Möbelbau werden die schönsten Fichtenhölzer verarbeitet und die Bretter werden so breit wie möglich in ihrer Größe belassen. Auch im Instrumentenbau ist das Fichtenholz seit Jahrhunderten ein sehr wichtiges Material. So werden die Decken von Streichinstrumenten und von Zupfintrumenten stets aus Fichtenholz gefertigt.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Esche

Ansicht Blatt der gewöhnlichen Esche, (Fraxinus excelsior)

Die Esche, lateinisch Fraxinus excelsior hat ca. 70 verwandte Arten und gehört in die Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Die Esche erreicht eine stattliche Höhe von 50 Metern und ein Höchstalter von 300 Jahren. Sie kann an feuchten und trockenen Standorten stehen, bevorzugt jedoch humusreichen Boden. Auffallend sind die schwarzen, bereits im Winter erscheinenden Knospen.

Das Holz der Esche ist hart, biegsam und elastisch. Es hat ein Gewicht von 750 kg pro Kubikmeter. Das Eschenholz wird gerne im feinen Möbelbau verwendet. Zudem ist es auf Grund seiner Eigenschaften ein traditionelles Holz für den Bau von Sportgeräten, Ski, Schlitten, Kutschen und Fahrzeuggestellen. Das Holz hat eine helle Farbe. Durch die UV-Strahlung wird es mit der Zeit gelblich. Die Struktur der Holzporen ist dem Eichenholz ähnlich.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Eberesche

Die Eberesche (Sorbus aucuparia) wird auch Vogelbeere genannt.

Die Eberesche gehört zu der Familie der Rosengewächse. Erkennbar ist dies an ihren Blüten mit ihren fünf Kelch- und fünf Kronblättern , sowie der Vielzahl an Staubblättern. Innerhalb dieser großen Familie wird sie in die Unterfamilie der Apfelfruchtigen eingeordnet. Im botanischen Sinne trägt sie also keine Beeren.

Das Holz der Eberesche ist von hellbrauner Farbe. Lebendig zeichnen sich hellere und dunklere, auch fast rötliche Farbstrukturen ab. Die Holzsubstanz ist sehr feinporig, kann also gut poliert werden und ist recht schwer und hart. (Härte ähnlich Rotbuchenholz)

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Erle

Frucht grün und Blatt der Schwarz-Erle Alnus glutinosa

Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) gehört mit der Grauerle (Alnus incana) in die Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Die Erle ist ein Baum, der feuchte Standorte liebt. An dieser Stelle geht es vor allem um die Schwarzerle, da diese zu größeren Bäumen heranwächst.

Die Schwarzerle erreicht eine Höhe von 33 Meter und ein Alter von 150 Jahren. Sie wächst entlang von Gewässern, in Auen und Bruchwäldern. Ihre Früchte sind grüne Kätzchen, die sich später zu schwarzen, verholzten Zapfen entwickeln.

Das Holz der Erle hat ein Gewicht von 530 kg pro Kubikmeter. Es hat einen rosa-lachsfarbenen Farbton. Die Jahrringe sind fein gezeichnet. Eine Besonderheit des Holzes ist seine gute Haltbarkeit unter Wasser. Es wird daher nicht nur für Schleusentore und Fässer verwendet. Auch für den feinen Möbelbau ist dieses schöne Holz eine gute Wahl.

Möchten sie mehr über die Schwarzerle oder die Grauerle erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum

Elsbeere

Die Elsbeere (Sorbus torminalis) gehört ebenso wie Kirsche und Apfel in die Familie der Rosengewächse. Sie ist ein wärmeliebender Baum und kommt bei uns recht selten vor. Hier und da wird sie im Forst bewust angeplanzt.

Die Elsbeere erreicht eine Höhe von 30 Metern und ein Höchstalter von 300 Jahren. Auffallend sind ihre recht großen, bis zu 12 cm langen Blätter. Sie sind seitlich wie eingeschnitten, so dass 7 bis 9 einzelne Lappen entstehen, welche jeweils spitz zulaufen und an ihren Rändern fein gezahnt sind. Die Früchte sind ca. 2 cm groß, erst grünlich, später gelb-orange und dann hellbraun. Eigentlich handelt es sich bei den Früchten nicht um Beeren, sondern um kleine Äpfel.

Das Holz hat ein Gewicht von 720 kg pro Kubikmeter. Es hat eine attraktive rosa-bräunliche Färbung mit feiner Zeichnung. Im polierten Holz spiegeln sich lebendige Lichtreflexe. Es wird zum Bau von Musikinstrumenten und feinen Möbeln gerne verwendet.

Möchten sie mehr über den Baum und die Holzart erfahren?

Eine Zusammenstellung einheimischer Holzarten finden sie hier: Holz vom einheimischen Baum